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Die kurze Antwort

Die Adoption eines Tieres aus einem Tierheim oder Verein kostet in der Regel zwischen 150 und 300 € für einen Hund und zwischen 100 und 250 € für eine Katze. Diese Adoptionsgebühren liegen weit unter den echten Kosten: Kennzeichnung, Impfung, Kastration und Entwurmung sind bereits enthalten. Adoptieren ist daher fast immer günstiger als ein Tier zu kaufen, das selten mit all diesen Behandlungen kommt.

Was die Adoptionsgebühr abdeckt

Anders als bei einem Kauf entspricht die Gebühr bereits erbrachten Leistungen des Tierheims, bevor das Tier in seine Familie zieht.

Kennzeichnung

Mikrochip oder Tätowierung, in Frankreich für Hunde und Katzen Pflicht.

Impfung

Aktuelle Grundimmunisierung (Katzenseuche und Katzenschnupfen bei Katzen; Kernimpfungen bei Hunden).

Kastration

Oft bereits erfolgt oder in der Gebühr enthalten.

Entwurmung & Parasitenschutz

Behandlung gegen Würmer, Flöhe und Zecken vor der Adoption.

Tierärztlicher Check

Gesundheitsuntersuchung und Betreuung während des Aufenthalts im Tierheim.

Adoptionsgebühren je nach Tier

Richtwerte: Jedes Tierheim legt seine Gebühren nach Alter, Art und bereits erbrachten Leistungen fest. Prüfen Sie den Betrag immer im Profil des Tieres.

TierÜbliche Adoptionsgebühr
Hund150–300 €
Katze100–250 €
Kätzchen100–200 €
Kleintier (Kaninchen, Nager)20–80 €

Das echte Budget: nach der Adoption

Der Adoptionspreis ist nur der Anfang. Ein Tier bedeutet ein Budget für sein ganzes Leben — vor der Entscheidung einzuplanen.

Futter

Der Hauptposten: 200 bis 600 € pro Jahr je nach Größe und Art.

Tierarzt

Auffrischimpfungen, Entwurmung und Routineversorgung: 100 bis 300 € pro Jahr, ohne Notfälle.

Krankenversicherung

Optional, aber sinnvoll: eine Tierkrankenversicherung kostet oft 10 bis 40 € pro Monat.

Ausstattung

Körbchen, Streu, Leine, Spielzeug, Transportbox: vor allem im ersten Jahr.

Rechnen Sie im Schnitt mit 700 bis 1.200 € pro Jahr für einen Hund und 400 bis 700 € pro Jahr für eine Katze.

Warum sind die Gebühren so niedrig?

Ein Tierheim will keinen Gewinn machen: Es erhebt eine Adoptionsgebühr, um einen Teil der Kosten zu decken, nicht die gesamten. Der Rest wird durch Spenden und ehrenamtliche Arbeit finanziert. Die Gebühr stellt zudem sicher, dass die Adoption überlegt ist und das Tier mit allen Gesundheitsgarantien geht — was bei einem gekauften Tier selten der Fall ist.

Häufige Fragen zum Preis

Warum zahlen, wenn das Tier „zu vermitteln“ ist?
Die Adoptionsgebühr ist kein Verkaufspreis: Sie deckt einen Teil der bereits erbrachten tierärztlichen Leistungen (Kennzeichnung, Impfungen, Kastration). Ohne sie könnten Tierheime keine Tiere mehr aufnehmen.
Was ist in der Gebühr enthalten?
In der Regel: die vorgeschriebene Kennzeichnung, die Grundimmunisierung, die Kastration und die Entwurmung. Die genauen Angaben stehen im Profil jedes Tieres oder nennt das Tierheim.
Ist es günstiger als ein Tier zu kaufen?
Ja, fast immer. Ein bei einem Züchter oder im Zoogeschäft gekauftes Tier kostet mehrere Hundert bis mehrere Tausend Euro, ohne die Leistungen, die die Adoption bereits umfasst.
Gibt es Unterstützung bei der Adoption?
Manche Tierheime bieten ermäßigte Gebühren für ältere Tiere oder Adoptierende mit geringem Einkommen. Sprechen Sie das ruhig direkt mit dem Tierheim an.

Bereit, Ihren künftigen Begleiter kennenzulernen?

Durchstöbern Sie vermittelbare Tiere in Ihrer Nähe und kontaktieren Sie die Tierheime der Boop-Plattform direkt.